SSF Triathlon Langdistanz Athleten erfolgreich bei der Challenge Roth!

von Christophe Macht (Triathlon)

SSF Triathlon Langdistanz Athleten bei der Challenge Roth
Jörg Tschauder, Kirstin Vörkel und Rebecca (Becci) Fonderman (Bilder Silvio Suderow)

Zum diesjährigen 35 jährigen Jubiläum des Triathlons im fränkischen Roth waren auch wieder einige SSF Triathleten am Start. Auf der Langdistanz mit 3,8km Schwimmen, 180km Rad und 42,2km Laufen standen dieses Jahr die Langdistanz Rookies Alex Schmitt und Jörg Tschauder an der Startlinie, sowie die Hawaii erprobte Rebecca Fondermann und Kirstin Vörkel, die beide nach einer längeren Erkrankung zum ersten Mal wieder bei einer Ironman-Distanz teilgenommen haben.

Alex Schmitt hatte dieses Jahr schon zwei größere Erfolge zu verbuchen, zum einen als Stadtmeister beim Bonn Triathlon und beim anspruchsvollen Cannes Triathlon als erster Nicht-Profi mit Platz 6 in der Gesamtwertung. Dementsprechend lag die Messlatte sehr hoch und mit Spannung wurde erwartet, wie er sich auf der Triathlon-Langdistanz einordnen würde, die nochmal ganz andere Anforderungen an einen Athleten stellt. Nach einer soliden Schwimmzeit von 54 Minuten absolvierte er die schnelle Radstrecke von 180km in atemberaubenden 4:26h, vergleichbar mit denen der Triathlon Profis und Rad-Platz 12 aller Starter. Den abschließenden Marathon konnte er dann in 3:17h absolvieren und sicherte sich damit den 22. Gesamtplatz, noch knapp vor der schnellsten Frau Daniela Sämmler, die einen neuen deutschen Damenrekord über die Langdistanz aufstellte.

Die mehrfache erfolgreiche Ironman Hawaii Teilnehmerin Rebecca Fondermann musste 2017 aufgrund einer Erkrankung unter anderem auch die Challenge in Roth absagen und arbeitete sich sei da wieder langsam an ihre Form heran. Diese Jahr konnte sie die offenen Rechnung begleichen und mit einer sehr guten Zeit von 10:08 in Ziel laufen.

Auch Kirstin Vörkel hatte in die vergangenen 2 Jahren pausieren müssen und arbeitete sich mit Trainer Maurice an das Ziel Langdistanz heran. Mit relativ starkem Wind auf der langen Radstrecke musste sie hart kämpfen und diesem Kraftaufwand leider mit großen muskulären Problemen auf der Laufstrecke Tribut zollen. Sie bewies dennoch ein richtiges Kämpferherz, hat nicht aufgegeben und erfolgreich das Ziel erreicht.

Für Jörg Tschauder war es die erste Langdistanz. Auch für ihn lief es auf der Radstrecke nicht optimal. Nach einem sehr guten Schwimmen ging es ohne richtigen "Punch" in den Beinen auf die Radstrecke. Durch den starken Wind beeinflusst und unsicher, ob er genug Nahrung zu sich genommen hat, hat er dann noch mehr gegessen und den Rest des Rennens mit Magenproblemen zu kämpfen. Auf der Laufstrecke musste er sich regelmäßig übergeben. Somit war es ein Kampf von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle. Mit einer Radzeit von unter 6h und einer Gesamtzeit von fast genau 12h kann er dennoch mehr als zufrieden sein.

Allen Teilnehmern ein großes Glückwunsch für die starken Leistungen!

(Bericht von Torge Szczepanek)

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