SSF Athletin Anne Schafhausen qualifiziert sich für die Ironman 70.3-Weltermeisterschaft in Nizza 2019

Seeräuber Ironman 70.3 auf Rügen

von Constanze Eick (Triathlon)

Seeräuber Ironman 70.3 auf Rügen
Athleten beim Ironman 70.3 auf Rügen (Foto: A. Feher & privat)

Am ersten Septemberwochenende fand auf Rügen der Seeräuber Ironman 70.3 statt, bei dem sich u.a. eine SSF-Athletin für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft 2019 in Nizza qualifizierte.

In diesem Jahr gingen unsere Halbdistanz Rookies Anne Schafhausen und Markus Groß an den Start. Dazu gesellten sich an der Startlinie noch Enes Ergül und Gerry Steinberg. Das Schwimmen gestaltete sich für alle Starter schwierig, da die Strecke mit ca. 350m plus deutlich länger war, als die üblichen 1,9km. Dazu kam noch eine für die Ostsee recht starke Strömung. Anne gelang bei Ihrem Debüt ein sensationell gutes Rennen. Trotz Krampf beim Schwimmen glänzte Sie sowohl auf dem Rad als auch auf der Laufstrecke. In Ihrer Paradedisziplin erzielte sie trotz einer Rampe von 11%, die zweimal hinaufgelaufen werden musste, eine Zeit von 1:25 im Halbmarathon. Mit Ihrer Gesamtzeit von 4:57h wurde Anne erste in Ihrer Altersklasse (AK30) und qualifizierte sich damit für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2019 in Nizza. Gerry, unser Weltenbummler, war nach seinen Ultrarennen (Ultraman Australien und Race Across the West) mal wieder in heimatlichen Gefilden am Start. Mit nur sehr wenig Vorbereitung konnte er ein solides Schwimmen zeigen und auch das Radfahren klappte zügig. Beim Laufen musste er dann allerdings dem langen Trainingsausfall Tribut zollen und kämpfte sich nur mit Mühe 2x die 11% Rampe hinauf. Mit einer Zeit von 5:26h kam er glücklich ins ersehnte Ziel. Markus und Enes bekamen leider beide nach einer gut beginnenden Radpasssage auf der zweiten Runde Probleme. Markus hatte mit dem aufkommenden Gegenwind zu kämpfen und Enes bekam starke Rückenschmerzen. Beim Laufen mussten damit beide einen Gang zurückschalten und zusätzlich der steilen Steigung am Künderberg Tribut zollen. Beide Athleten bewiesen dennoch das Triathlon-Kämpferherz und brachten das Rennen ins Ziel.

 

(Bericht: T. Szczepanek & C. Eick)

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