Sechstes Breitensportwochenende in Daun in der Vulkaneifel

von Constanze Eick (Triathlon)

SSF Triathleten // Foto: SR

Das nun sechste Breitensportwochenende vom 18.-19.05.2019 der SSF Bonn Triathleten ist Geschichte.

Aber der Reihe nach: Über 30 Athletinnen und Athleten machten sich am vergangenen Samstag zum zweitägigen Breitensportwochenende auf den Weg nach Daun. Neben gemeinsamen Trainingseinheiten geht es auch immer wieder darum neue Kontakte zu knüpfen und alte zu vertiefen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde galt es anschließend in zwei geführten Radgruppen die 100 Km mit 1500 Höhenmetern über Adenau nach Daun zu überwinden. Das Wetter spielte mit, kleinere Raddefekts wurden schnell behoben und so kamen alle ohne Sturz wohl versehrt an der Jugendherberge an. Erstmals wurde dieses Jahr am Ende der Hinfahrt noch eine Bergwertung ausgefahren, die letzten Reserven wurden also nochmal mobilisiert. Bergkönigin 2019 wurde Lea Orthen, Bergkönig 2019 Rene Kamerseder.

Die Zeit bis zum nächsten offiziellen Programmpunkt wurde von den ganz Fleißigen mit einem Anschlusslauf überbrückt, andere nutzten die Pause, um u.a. das Spiel um die Deutsche Meisterschaft im Fußball bei einer Tasse Kaffee zu verfolgen. Des Weiteren erklärte Edith Kiesewetter sich freundlicherweise bereit, eine Qi Gong Übungsstunde anzuleiten. Für viele Neuland, für die „Althasen“ des letzten Jahres ein Muss. Nach der Stunde herrschte große Begeisterung.

Höchste Zeit, den gemütlichen Teil einzuläuten. In der Grillhüte wurde das Feuer angeschmissen und das Grillgut aufgelegt. Die Herberge hatte von den Mengen, die ein Triathlet verputzen kann, scheinbar keinerlei Ahnung und so musste zum Erstaunen des Küchenpersonals mehrfach nachgeordert werden. Im Rahmen des Beisammenseins wurden neben Lea und Rene noch zwei weitere Athleten geehrt. Den Ehrenpreis 2019 bekam Jörg Buhs für seine medizinische Hilfe und das spontane uneigennützige Übernehmen einer Radgruppe. Den Rock Award 2019 erhielt der Athlet mit den wenigsten Trainingskilometern 2019, Niels Niehus, der beiden Strecken mit Bravour meistere.

Der nächste Tag brach an. Nachdem einige bereits in aller Früh laufen war, traf sich die gesamte Gruppe zum gemeinsamen Frühstück, bevor unsere Trainerin Sarah Lalla in gewohnt lockerer Weise dem Ein oder Anderen aufzeigte, dass Stabilität und Beweglichkeit ein wichtiger Bestandteil des Trainings sein sollten. Kaum Zeit bis zum nächsten Höhepunkt des Wochenendes, die Freiwassereinheit im AMaar. Wobei zu erwähnen bleibt, dass das Maarbad extra für uns geöffnet wurde. Ein Teil der Athleten nutzten dieses Angebot, andere "litten" lieber trocken vom Ufer mit. Um es kurz zu halten... die wohl erfrischendste Einheit dieser Tage – die Wassertemperatur hatte niemals die gemessenen 15 Grad. Dennoch war das Schwimmen im klaren Wasser ein tolles Erlebnis. Zurück an der Herberge gab es noch ein schnelles Mittagessen, um gestärkt wieder nach Bonn aufzubrechen. Hier zeigte sich, dass langsameres Fahren sich durchaus auch auszahlen kann. Während die schnelle Truppe im Ahrtal einmal so richtig nass wurde, schob Gruppe 2 die Wolken fröhlich vor sich her und kam gegen 18:30 Uhr müde, aber trocken in Bonn an.

Wir Organisatoren danken allen, die die zwei Tage durch ihr aktives Mitwirken im Großen und Kleinen zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. 2020 ist schon in Planung…

Euer Bernhard und Stefan


Bericht: Stefan Reifenberg

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