Eva Skaza und Oliver Gorges erreichen das Finale

Neuzugänge mit guten Ergebnissen in Luxemburg

von Carsten Herboth (Triathlon)

Beim 4. International Indoor Aquathlon in Luxemburg haben sich Eva Skaza aus Slovenien und Oliver Gorges aus Luxemburg, die dieses Jahr das TEAM artegic in der Bundesliga unterstützen werden, stark präsentiert. Eva wurde bei den Frauen dritte, Oliver erreichte im sehr starken Männerfeld ebenfalls das Finale und belegte dort den siebten Platz.

Der Aquathlon in Luxemburg ist ein Schwimm- und Laufwettkampf über mehrere Runden, in denen jeweils 250m im Becken geschwommen und 1000m in einer Leichtathletikhalle gelaufen wird. Die ersten vier der zwölf Teilnehmer in jedem Lauf qualifizieren sich dabei direkt für die nächste Runde, für die anderen besteht noch die Möglichkeit über die Zeit weiterzukommen. So hatten die Herren im Idealfall mit Vorlauf, Viertelfinale, Halbfinale und Finale vier Rennen zu bestreiten, bei den Damen waren es mit Vorlauf, Halbfinale und Finale nur drei Runden.

Von den Jungs erreichten außer Oliver mit Alex Schmitz, Felix Reifenberg, Mattia Wesseling und Michael Schubert vier weitere Bonner das Halbfinale. Während Oliver mit einer starken Schwimmleistung sein Halbfinale gewann hatten sich die anderen beim Schwimmen bereits einen größeren Rückstand eingefangen. Alex und Michael holten trotzdem nochmal alles aus sich heraus und rannten im Schlusssprint die schnellste Runde des gesamten Wettkampfes, verpassten jedoch am Ende mit einer bzw. 0,8 Sekunden denkbar knapp das Finale. Hier konnte Oliver wieder beim Schwimmen überzeugen, fiel aber beim Laufen noch vom vierten auf den siebten Platz zurück.

Bei den Damen schafften es neben Eva mit Anika Weißkirchen, Jara Brandenberg, Stephanie Mühl und Therese Schuhenn gleich fünf SSF-Athletinnen ins Finale. Trotz eines Infekts konnte Eva als dritte auf die Laufstrecke gehen und dort ihren Vorsprung auf das übrige Feld halten. Jara wurde siebte, Stefanie und Anika zehnte und elfte.

Insgesamt war der Wettkampf ein gelungener Abschluss des gemeinsam verbrachten Teamwochenendes, und vor allem die Laufleistungen haben gezeigt dass sich die Bundesliga-Mannschaft der SSF-Triathlonabteilung auch auf dem hohen Niveau das bei dem Wettkampf in Luxemburg herrscht nicht verstecken müssen. michael schubert

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