Ironman Hamburg, Maastricht und Kopenhagen

von Constanze Eick (Triathlon)

Ironman Hamburg, Maastricht und Kopenhagen
Martina Nellesson (o.l.), Dinah Zorn (o.r.) und Torge Szczepanek (unten); Fotos: Martina Nellesson, Torge Szczepanek und Kathrin Valerius

Die Ironman Rennen Ende Juli bis Mitte August in Hamburg, den Niederlanden und Dänemark fanden mit SSF Beteiligung statt.

Am letzten Juliwochenende starteten Martina Nellessen und Holger Hennecken beim Ironman Hamburg. Aufgrund der Blaualgen in der Alster wurde der Ironman als Duathlon ausgetragen, bei dem das 3,8km Schwimmen durch einen 6km Lauf ersetzt wurde.
Für Martina war es nach längerer Verletzungspause der erste Ironman, den sie absolvierte. Martina hatte direkt nach dem ersten Wechsel und während des Radfahrens mehrfach Probleme mit dem Hinterrad und musste häufiger anhalten. Erst an einer Bike-Station konnte das Problem behoben werden. Trotz der vielen Stopps und auffrischenden Windes konnte sie in 6:22h die Radstrecke absolvieren. Beim folgenden Marathon musste Sie leider in der zweiten Hälfte immer wieder gehen, vermutlich aufgrund zu wenig Verpflegung auf dem Rad. Trotz der Probleme und ihrer vorherigen langen Verletzungspause landete sie auf einem sehr guten Platz im Mittelfeld der AK.
Für Holger lief es sehr gut! Er erreichte mit einer Zeit von 9:47h eine Sub 10 Zeit im vorderen Fünftel aller Starter.
In Maastricht ging es für Rob Rave mal wieder auf eine Langdistanz. Leider lief es für unseren Holländer bei den niederländischen Meisterschaften nicht sehr gut. Er musste das Rennen nach dem Halbmarathon aufgeben. Johannes Backer (Team artegic) überzeugte mit einer Schwimmzeit von deutlich unter einer Stunde, einer Radzeit von unter 5 Stunden und einem soliden Marathon in 3:25h und belegte damit Platz 7 der Altersklasse AK30.
In Kopenhagen starteten Dinah Zorn (1. Langdistanz!!) und Torge Szczepanek. Nach einer zwei monatigen Verletzungspause im Frühjahr wegen eines Unfalls auf dem Stadtrad verlief das Rennen für Dinah sehr gut und weit besser als erwartet. Nach einem für sie sehr guten Schwimmen in 1:25h und einer Radfahrt genau im Soll von knapp unter 6:30h, konnte sie den Marathon durchgängig sehr ausgeglichen laufen. Dinah kam in einer extrem guten Gesamtzeit von 12:43h ins Ziel. Bei der Anmeldung vor einem Jahr war ihr Ziel „nur ankommen“, welches sie mehr als erreicht hat und vielleicht sogar Wiederholungstäterin wird...
Für Torge verlief das Rennen bis zu einem Sturz beim Laufen ebenfalls sehr gut. Nach einem guten Schwimmen in 1:09h fuhr Torge die 180km zwar vorsichtig aber sehr gleichmäßig und hatte damit noch genug Reserven für den abschließenden Marathon. Mit einem gleichmäßigen Lauf bis Kilometer 24 funktionierte alles perfekt. Dort blieb er auf einer abschüssigen Kopfsteinpflaster-Passage hängen und stürzte. Nach dem Sturz und einer kurzen Pause, um den Schreck zu verdauen und die Verletzung zu überprüfen, konnte er trotz dem Zwischenfall den Marathon in 3:49 beenden und mit einer tollen Gesamtzeit von 10:31h ins Ziel einlaufen.

 

(Bericht von Torge Szczepanek)

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