SSF Bonn Team artegic mit versöhnlichem Saisonabschluss auf Rügen

Finale der 1. Triathlon Bundesliga

von Carsten Herboth (Triathlon)

Jara Brandenberg (li.) und Hannah Stegmaier auf der Radstrecke. (Foto: Joseph Kleindl)
Jara Brandenberg (li.) und Hannah Stegmaier auf der Radstrecke. (Foto: Joseph Kleindl)

Ein letztes Mal noch mussten die Athletinnen und Athleten des SSF Bonn Team artegic ran, bevor die lange Saison in einer angemessenen Abendfestivität ihr wohlverdientes Ende finden sollte.

Motivation genug für die Damen Eva Skaza, Jara Brandenberg, Lena Kämmerer und Hannah Stegmaier sich nicht auf ihrem komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge auszuruhen, sondern auch heute nochmal das gute Ergebnis aus dem letzten Rennen in Grimma zu bestätigen.

Nach optimaler Vorbereitung bei der smartesten Trainingsgruppe der Welt in Bonn gelang dies Eva Skaza im Wasser nahezu perfekt. Auf der Schwimmstrecke entlang der Binzer Seebrücke konnte sie das Rennen mitbestimmen und rannte als dritte Dame zur Promenade, um vor den Augen der Kaffee-und-Kuchen-genießenden Mittsiebziger Ostseetouristen sicher in der ersten Radgruppe durch den beschaulichen Kurort zu radeln. Jara und Hannah fanden sich in der vierten Radgruppe wieder, die Lena gerade verpasste und kräftezehrend erst einmal ohne Unterstützung die Verfolgung aufnahm.
Nach einem guten Lauf konnte Eva erstmalig dieses Jahr die Top Ten knacken und sicherte sich den achten Platz. Die Form für die U23-WM beim ITU World Triathlon Grand Final Rotterdam 2017 am nächsten Wochenende stimmt somit. Hannah und Jara schlugen sich trotz der langen Saison gut und beendeten ihr Rennen auf Rang 37 und 38, Lena folgte auf Platz 44.
In der Teamwertung erreichten die Damen den neunten Platz, was auch das Endergebnis nach allen fünf Bundesligarennen sein sollte. Top Ten geschafft – Saisonziel erreicht!

Die Herren mussten diesmal auf jegliche externe Verstärkung verzichten. Mit Luis „Lulu“ Hesemann, Mattia „Matze“ Weßling, Nick „Nick“ Emde, Felix „Schorni“ Reifenberg und Lewin „Baron“ Rexin standen ausschließlich Mitglieder der Bonner Trainingsgruppe an der Startlinie. Dank taktisch kluger Startposition konnte das Team passable Schwimmresultate erzielen. Nicht viel fehlte Mattia und Luis um den Sprung in die zweite große Radgruppe zu schaffen, doch der brutale Klünderberg verhinderte die bessere Ausgangslage. So fand sich Mattia in einer Vierer-Gruppe zwischen der zweiten und dritten größeren Gruppe wieder, während Luis mit den restlichen Jungs versuchte in der dritten Gruppe Kräfte zu sparen.

Am besten gelang dies Felix, der mit dem 50. Rang das beste Bonner Tagesergebnis erzielte und endlich seine Leistung in der Bundesliga abrufen konnte. Luis folgte an Felix´ Fersen als 51., Nick auf Platz 55, Mattia und Lewin auf den Plätzen 62. sowie 63.
Dass damit kein Spitzenresultat herausspringen sollte war klar, am Ende reichte es zu Platz 14 in der Tageswertung – und somit zeitgleich auch Platz 14 in der Abschlusstabelle - Klassenerhalt! Auch hier: Saisonziel erreicht!
Sichtlich zufrieden und mit dem Wissen, die Bundesligasaison 2017 abhaken zu können, genoss das Team das After-Race-Programm und verbrachte einen guten Abschlussabend mit der ganzen „Bundesliga-Familie“.

Abschließend bedankt sich das Team bei allen, die zum Erreichen der Saisonziele beigetragen haben:
Allen Mitgliedern der Bonner Trainingsgruppe und den externen Athletinnen und Athleten, angeführt von unserem Headcoach Christoph Großkopf. Athletiktrainer Maurice (Blueline Performance) für so wenig Verletzungen wie nie zuvor. Moritz für die üblichen Freitage. Hillard für die Unterkünfte. Allen Betreuern und Mitgereisten bei den Bundesligarennen. Bei den Sponsoren, artegic, arena Water Instinct, Laufladen Bonn, CEP Deutschland, SSF Bonn. Bei der Bundesliga und ihre Organisatoren für diese fünf Rennen. Und bei allen Nichtaufgezählten, die dennoch ein wichtiger Teil des Ganzen waren und sind!

Over and Out – Saisonpause! Lewin Rexin

Foto: JoKleindl Sports Photography & More

 

 

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