Seniorinnen

Triathlon Seniorinnen
Seniorinnen 2015

Saisonrückblick Seniorinnen

Bonn, Hennef, Witten und Xanten das waren dieses Jahr unsere Stationen in der Seniorinnenliga. In Bonn erwarteten unsere drei Starterinnen Ute, Maresa und Mica beste Bedingungen und natürlich das euphorische Heimpublikum und so konnten alle drei zeigen, was sie drauf haben. Am Ende stand Platz 2 für die Manschaft im Ergebnis.

Danach ging es nach Hennef auch hier strahlte die Sonne und Mica, Martina und Simone kämpften sich durch die Hitze und mussten am Ende nur den beiden Wittener Vereinen und dem Krefelder Kanu Klub den Vortritt lassen.

Beim nächsten Wettkampf war es schon vorbei mit den guten Bedingungen, Heike L., Martina und Maresa reisten in strömendem Regen nach Witten ohne Aussicht auf Wetterbesserung und so waren alle schon auf die Regenschlacht eingestellt. Dann bekam Martina beim Schwimmen einen derartigen Tritt (ja auch bei den Mädels geht’s mitunter hart zur Sache) in ihre schon vorhandene, abklingende Rippenprellung, dass sie das Rennen abbrechen musste. Maresa und Heike trotzten den widrigen Bedingungen und erzielten gute Einzelergebnisse, doch mit nur zwei Mädels im Ziel konnten die guten Platzierungen der vorherigen Wettkämpfe nicht gehalten werden und die Mannschaft rutschte auf Platz 6 ab.

Somit sollte es eigentlich zum Abschlussrennen in Xanten besser laufen. Ulla, Simone und Marie mussten sehr früh anreisen und die Wetteraussichten entsprachen auch nicht den Träumen von Triathleten – 11 Grad und wolkenverhangener Himmel – doch die Laune war gut und alle freuten sich schon auf den Saisonabschluss. Dann der erste Dämpfer beim Auspacken der Räder, ein Plattfuß, der erst einmal behoben werden musste. Trotz Wind und Kälte verlief der Wettkampf zunächst gut, doch dann wurde unterwegs Simone vermisst. Im Ziel dann die Nachricht, dass sie einen Unfall hatte und im Krankenhaus war. Da keine Details bekannt waren, machten sich Ulla und Marie sofort auf ins Krankenhaus, wo Simone bereits mit eingegipstem Daumen und Rippenprellung wartete.

So machten sich die drei direkt auf den Heimweg, da sie davon ausgingen, dass auch dieses Mal mit nur zwei Starterinnen im Ziel kein gutes Mannschaftsergebnis erzielt werden konnte. Erst am nächsten Tag realisierten wir, dass wir, trotz der Ausfälle bei den letzten beiden Rennen, die Saison mit dem denkbar knappsten Vorsprung von nur einem Punkt auf einem sensationellen vierten Platz beendet hatten.

Die allerletzte Station unserer Saison machten wir dann im Löwenburger Hof, wo wir den erfolgreichen Saisonabschluss gebührend feierten. Dort haben wir dann beschlossen, in der nächsten Saison als erste reine Frauenmannschaft in die Mastersliga „aufzusteigen“. Wer Lust hat bei diesem Pionierprojekt dabei zu sein kann sich gerne melden. Voraussetzung: mind. W AK 45.

PS: Männer zieht euch warm an!!!

Marie Philipsenburg