Triathlon: Über Australien nach Hawaii

Gerry Steinberg qualifiziert für Ironman auf Hawaii 2016

Gerry Steinberg kämpft auf Lanzarote gegen den Wind (Foto: Steffi Steinberg).
Gerry Steinberg kämpft auf Lanzarote gegen den Wind (Foto: Steffi Steinberg).

Nach 2010 gelang es Triathlet Gerry Steinberg zum zweiten Mal, sich für beide Ironman-Weltmeisterschaften in einem Jahr zu qualifizieren. Die Quali für die 70.3-(Halbdistanz)-WM sicherte sich der SSF-Athlet bereits letztes Jahr in Texas. Letztes Wochenende löst er auf der kanarischen Vulkaninsel Lanzarote das Ticket für Hawaii.

Bei der 25. Auflage des Ironman-Klassikers feierte auch der SSF-Athlet mit seinem 10. Ultrarennen ein kleines Jubiläum. Für 1800 Athleten aus 61 Nationen fiel der Startschuss beim Sonnenaufgang um 7 Uhr in der Früh.

Nach zunächst gewohnt verhaltenem Schwimmen im Atlantik wechselte Gerry nach 1:20 h auf das Rad. Dort erwarteten ihn 180 km karge Lava-Landschaft mit 2550 Höhenmetern, heftigen Winden, steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten. Nach 6:14 h wechselte er dann in die Laufschuhe zum abschließenden Marathon, den er mit 4:01 h ins Ziel brachte. Mit dem sechsten Platz in der AK 55 wurde er für die Strapazen des Windrennens belohnt.

Gerry wird von seiner Frau Steffi trainiert. "Ohne ihre taktischen und ernährungstechnischen Anweisungen auf der Rad- und Laufstrecke hätte ich mich wahrscheinlich verzockt“, beschrieb Steinberg den Schlüssel zum Erfolg beim kräftezehrenden Rennen.

Bei der Slotvergabe für Hawaii gab es dann die große Überraschung, als Gerry als zweiter Nachrücker auf die Bühne gerufen wurde.

Für das Ehepaar Steinberg heißt es jetzt: im Herbst einmal rund um den Globus und von Australien über Hawaii wieder zurück ins heimatliche Siebengebirge.

Gerry Steinberg

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