FAQ

  • Was ist Triathlon? - Ausdauersport: Schwimmen, Radfahren, Laufen
  • Wie häufig ist Training? - Das ist abhängig von den Trainigsgruppe - weitere Infos unter Trikids 1, Trikids 2, Jugend
  • Braucht mein Kind ein Rennrad? - Trikds 1 fahren i.d.R. mit dem ganz normalen Straßenrad. Ab Trikids 2 kann über ein Rennrad nachgedacht werden - viele Wettkämpfe können aber mit dem Straßenrad oder dem Mountainbike absolviert werden  Die SSF haben einige Jugendrennräder, die jeweils für eine Saison an die Athlethen verliehen werden (kostet 100 €)
  • Was benötige ich für den Wettkampf? - Packliste Triathlon:

    • Schwimmen:
      • Einteiler / Badeanzug / Badehose
      • Ggf. Neoprenanzug, Plastiktüten zum Anziehen, Vaseline
      • Schwimmbrille
      • Eigene Badekappe (manchmal muss man aber auch die vom Veranstalter tragen)
      Radfahren:
      • Fahrrad (Rennrad o. anderes) – ordentlich gewartet und aufgepumpt bevor ihr zu Hause losfahrt! Hier dürfen die Väter gern helfen: Kette säubern + fetten, Gangschaltung funktionstüchtig, Kettenablauflänge korrekt, Reifen ohne Schäden und gut aufgepumpt (6 bar beim Rennrad)
      • Fahrradhelm ohne Schäden! – gut passend (vordere Kante sitzt kurz über den Augenbrauen)
      • Radbrille (freiwillig)
      • Radschuhe – falls Ihr mit Klickpedalen fahrt
      • T-Shirt + ggf. Hose, falls Ihr nicht im Einteiler startet. Oberkörper muss beim Radfahren und Laufen bedeckt sein
      • Startnummernband – für das Befestigen der Startnummer + einige Sicherheitsnadeln
      • Chipband – entweder mit eigenem Champignonchip für die Zeitmessung oder für Leihchips, wird i.d.R. um den Knöchel getragen
      Laufen:
      • Laufschuhe am besten mit Schnellverschlüssen
      • ggf. Socken
      • Ggf. Sonnenbrille
      • Ggf. Sonnenkappe
      In der Wechselzone:
      • Trinkflasche
      • Ggf. Kleines und möglichst buntes Handtuch für die Füße (bunt, damit man seinen Wechselplatz schnell wiederfindet)
      • Ggf. Babypuder für die Rad- bzw. Laufschuhe (saugt Flüssigkeit auf und man kann auch ohne Socken schnell hineinschlüpfen
      Nach dem Wettkampf:
      • Duschsachen (Duschgel, Shampoo, Handtuch)
      • Trockene Sachen und trockene Schuhe
      • Mütze – auch im Sommer (nasse Haare führen sonst zu Erkältungen)
      • Etwas zu Essen und Trinken oder etwas Kleingeld. Meistens gibt es Verpflegungsbuden bei den Wettkämpfen
  • Wie läuft ein Wettkampf ab?

    Am Vortag:

    • Alle Sachen – siehe Packliste – einpacken, ggf. von den Eltern checken lassen
    • Rad checken
    • Auf der Homepage des Veranstalters oder wenn die Eltern die Wettkampfstrecken ausgedruckt haben, ansehen und einprägen:
      • Schwimmstrecke: Anzahl der Bahnen, die geschwommen werden sollen, oder vorgeschriebenen Kurs im Freiwasser merken
      • Radstrecke: wie viele Runden? Flache oder hügelige Strecke
      • Laufstrecke: Wechselpunktstrecke oder Rundkurs?, wie viele Runden?

     Am Wettkampftag:

    • Mindestens 1-1,5 h vorher am Wettkampfort ankommen
    • Startunterlagen holen:
      • Startnummer am Startnummernband befestigen,
      • ggf. gibt es eine Startnummer auf den Oberarm,
      • Leihchip/eigenen Chip am Chipband befestigen, Chipband direkt am Knöchel befestigen
    • Kettenablauflänge wird i.d.R. vor Eintritt in die Wechselzone geprüft. Achtung: Kettenablauflänge wird im größten Gang geprüft – danach in einen kleinen Gang runterschalten!
    • Wechselzone einrichten: das müsst Ihr alleine machen, die Eltern dürfen nicht helfen. Ggf. fragt ältere Athleten, ob sie helfen oder kurz prüfen, ob alles richtig ist.
      • Rad an zugewiesener oder gewünschter Stelle in den vorgesehen Halter einstellen oder einhängen
      • Helm offen auf den Lenker oder den Boden legen
      • Startnummernband bereit legen
      • ggf- Trinkflasche / Energieriegel hinlegen
      • Radschuhe / Laufschuhe ordentlich hinstellen, weit öffnen, ggf. pudern
      • Wenn erlaubt, das bunte Handtuch als Kennzeichen vor das Fahrrad hinlegen
      • Wechselplatz einprägen! Ggf. gibt es Bäume, Schilder o. sonstige Hinweise, mit denen der Wechselplatz schnell gefunden wird. Eltern können sich – außerhalb der Wechselzone – auf Höhe des Wechselplatzes positionieren und die Kinder so zum Platz leiten
      • Am Wechselplatz sind nur die Sachen, die Ihr für den Wettkampf benötigt. Der Rucksack hat nichts in der Wechselzone zu suchen. Der wird außerhalb „geparkt“
    • Die Wettkampfbesprechung ist eine Pflichtveranstaltung. Hier erläutert der Veranstalter nochmals kurz den Wettkampf. Fragen können gestellt werden.
    • Schwimmen:
      • in Schwimmkleidung mit Schwimmbrille zum Start gehen.
      • Meist erfolgt ein Wasserstart (eine Hand am Beckenrand).
      • Die letzten beiden Bahnen werden i.d.R. durch ein in das Wasser gehaltenes Brett angezeigt.
    • Radfahren:
      •  in der Wechselzone das Starnummernband umbinden (Nummer nach hinten),
      • ggf. die Schuhe anziehen (entfällt bei Rennrad mit Klicks)
      • den Helm aufsetzen und schließen,
      • Erst dann wird das Fahrrad vom Halter genommen und bis zur Startlinie durch die Wechselzone geschoben.
      • An der Startlinie aufsteigen.
      • An der Ziellinie wieder absteigen,
      • Rad durch die Wechselzone bis zum Wechselplatz schieben,
      • in den Halter stellen,
      • erst dann den Helm abnehmen,
      • ggf. Schuhe wechseln
    • Laufen:
      • Startnummer nach vorn drehen und loslaufen.
      • Achtung, manchmal ist der Ausgang zur Laufstrecke ein anderer als zur Radstrecke. Vorher prüfen
      • Schnell laufen und ins Ziel kommen.

    Nach dem Wettkampf zügig die nassen Sachen ausziehen.

    Wechselzone aufräumen – ggf. gibt es Zeiten, bis wann ein Platz geräumt sein muss.

    Was futtern, den anderen Athleten zugucken und auf die Siegerehrung warten J

    Viel Erfolg

    Euer Trainerteam der SSF Bonn Triathlon Jugend

Ablauflänge

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) verlangt eine Beschränkung der maximalen Abrollränge zum Schutz der jungen Athleten. Dies ist die Ablauflänge, die das Rad im größten Gang hat. Die Kette läuft dann bei Kettenschaltungen ganz rechts/außen über das größte

Kettenblatt an den Pedalen und das kleinste Ritzel hinten („Kette rechts“).

Sportler.

Welche Abrolllängen sind vorgeschrieben?

5,66 m für Schüler A und jünger

6,10 m für Jugend B

7,01 m für Jugend A


Einstellmöglichkeiten

Entweder  Anbau der richtigen Zahnkränze oder Sperren von Gängen

Anbau der richtigen Zahnkränze

Durch die Auswahl des passenden Kettenblattes vorne und der passenden Ritzel hinten, können die Ablauflängen entsprechend eingesellt werden. Das bedeutet, dass vorne ein kleineres Kettenblatt und hinten ein Ritzelpaket mit größerem Anfangsritzel montiert wird.

Hierzu ist folgende Tabelle hilfreich (ohne Gewähr)

 

Ablauflänge

Kettenblatt

26“

28“

Radumfang

 

 

1,95 m

2,13 m

Schüler A,B,C

5,66 m

42

15

16

 

 

46

16

-

Jugend B

6,10 m

46

15

16

Jugend A

7,01 m

46

13

14

 

 

52

15

16

Spalte Kettenblatt = Anzahl der Zähne des größten Kettenblattes vorne

Spalten 26, 28: Anzahl der Zähne des kleinsten Ritzels hinten

Sperren von Gängen

Was ist zu tun?

Das Rad korrekt aufpumpen. Der Luftdruck im Reifen ist wichtig, da er den Abrollumfang beeinflusst. Den größten Gang einlegen, d.h. vorne auf das große Kettenblatt schalten, hinten auf das kleinste Ritzel, und mit einer senkrecht ausgerichteten Kurbel das Rad an die „Startmarkierung“ am Bordsteinrand stellen – und rückwärts schieben. Die Kurbel dreht sich dabei mit – und so lange schieben, bis sie wieder exakt senkrecht steht.

In der Regel werden dies über sieben Meter sein – natürlich zu viel. Also hinten auf das nächstgrößere Ritzel schalten – und wieder probieren. Und das so lange wiederholen, bis die zulässige Strecke pro Kurbelumdrehung unterschritten ist.

Wenn festgestellt wurde, dass z.B. bereits auf dem dritt-kleinsten Ritzel die maximale Abrolllänge überschritten wurde, müssten diese drei Ritzel gesperrt werden. Das bedeutet, dass bei dem Rad hinten nur noch sechs von ursprünglich neun Gängen zur Verfügung stehen! Oft ist es einfacher und praktikabler, vorne nur noch das mittlere und kleine Kettenblatt freizugeben und hinten mehr Gänge zur Verfügung zu haben. In dem Fall vorne sicherheitshalber nochmal auf das mittlere Kettenblatt schalten, und das Prozedere wiederholen. Dann ist vielleicht hinten gar keins oder nur maximal ein Ritzel zu sperren.

Athleten, die an nationalen Wettkämpfen teilnehmen, dürfen keine Gänge sperren, hier müssen die korrekten Zahnkränze verwendet werden.

Hier kommt der link zum Video

http://www.dtu-info.de